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Konturen: Humor in der Suchtkrankenhilfe

Humor ist amüsant. Lachen ist Vergnügen. Aber Suchterkrankung und Humor? Passt das überhaupt zusammen? Sucht ist ein multifaktorielles Problem, bei dem Gewohnheiten im Verhalten, die Fähigkeit zur Impulskontrolle, sozialisiertes Verhalten, Problemlösungsstrategien, Vererbung und viele andere Faktoren eine Rolle spielen. Im Laufe einer Suchterkrankung, z. B. während eines langjährigen Alkoholmissbrauchs, geht oftmals der Humor verloren. Kann seine Reaktivierung die Genesung unterstützen? Einiges spricht dafür: Humor entspannt, kann Schmerzen reduzieren und senkt Stresshormone. Er aktiviert Kreativität bei Problemlösungen und ermöglicht die Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen. In der Arbeit mit Suchtkranken kann der Fokus auf Humor eine große Kraftquelle sein – sowohl für die professionellen Helfer/innen als auch für die Patient/innen.

Wie, das erklären Eva Ullmann und Dr. Kareen Seidler in ihrem Artikel


Curare: Mehr Humor wagen

Jan Tauwaldt berichtet vom Arzt mit Humor-Seminar an der Medizinischen Hochschule Hannover: “ein Kommunikationskurs, mit dem Ziel unserer Umgebung und uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern”, dabei ging es u. a. um absurde Assoziationen, Empathie im Gespräch und die medizinische Hackordnung.

 

> Curare MHH AmH-Seminar


Ärztenachrichtendienst: Humor im Arztalltag

Im Interview verrät Eva Ullmann, warum manche Ärzte nicht die Mediziner mit der roten Clownnase sein wollen, was man vor einer Vollnarkose am liebsten hören möchte und warum es keinen Spruch gibt, der immer lustig ist.

 

> Ärzte-Nachrichtendienst Interview